Sildenafil Citrate

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Sildenafil Dosierung

Es gibt eine große Menge von Arzneimitteln, deren Wirksamkeit im direkten Zusammenhang mit der Wahl einer richtigen Wirkstärke steht. Sildenafil ist da keine Ausnahme. Ein Facharzt, der Sildenafil verschreibt, beschäftigt sich mit der Wahl der optimalen Dosis für den Patienten. Es muss immer so im Fall der Anwendung des Potenzmittels sein.

Das Präparat wird in den Wirkstärken 25mg, 50mg und 100mg hergestellt. Bei einzelnen Herstellern (zum Beispiel Ratiopharm) gibt es auch 75mg, die sich für einige Patienten besser eignen. Es ist ja nicht immer so: Je höher die Dosierung ist, desto wirksamer ist das Präparat. Bei jedem Patienten ist es mal anders. Zum Beispiel, eine hohe Dosierung von Sildenafil kann bei einem Patienten starke Kopfschmerzen auslösen, und der Geschlechtsverkehr wird im besten Fall zu einer höllischen Qual. Andererseits, können 25mg Sildenafil für die Entstehung einer vollen Erektion bei einigen Patienten nicht ausreichen sein.

Wie eine richtige Dosierung von Sildenafil wählen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Dosis zu wählen. Normalerweise wird das Potenzmittel in der mittleren Dosierung (50mg) verschrieben. Dann je nach der Wirkung kann die Dosis angepasst werden. Ist die Wirkung von 50mg gut, dann ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

Die andere Möglichkeit besteht darin, die Bahandlung mit der geringsten Sildenafil Dosierung zu beginnen und diese allmählich zu erhöhen, bis Sie mit der therapeutischen Wirkung zufrieden sind.

Wir müssen Sie noch einmal daran erinnern, dass nur ein Facharzt eine richtige Dosis wählen soll, sonst kann es zu Gesundheitsschäden kommen.

Anpassung der Sildenafil Dosierung wegen Wechselwirkungen

Rinonavir

Die empfohlene Dosis für Patienten, die mit Ritonavir behandelt werden, beträgt 25 mg vor sexuellen Aktivitäten. Die empfohlene maximale Dosierung soll 25 mg innerhalb von 48 Stunden nicht übersteigen. Denn wegen der gleichzeitigen Anwendung kommt es zur 11-maligen Erhöhung der Sildenafil-Werte im Blutplasma.

CYP3A4-Hemmer

Mit 25mg Sildenafil soll die Behandlung der Patienten beginnen, die starke CYP3A4-Hemmer (z.B. Ketoconazol, Itraconazol und Saquinavir) oder Erythromycin anwenden.

Klinische Studien zeigen, dass die Einnahme zusammen mit Saquinavir oder Erythromycin die Werte von Sildenafil im Blutplasma um dreimal erhöht.

Anpassung der Sildenafil Dosierung bei manchen Patienten

Ziehen Sie bitte in Betracht, dass folgende Patienten ausschließlich mit 25 Sildenafil behandelt werden sollen:

  • ältere Patienten (ab 65);
  • Patienten mit einer Leberinsiffizienz oder Zirrhose;
  • Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30mL/Min.).

Bei den oben genannten Patienten erhöht sich der Spiegel von Sildenafil im Blutplasma.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Dosierung von Sildenafil und dem Körpergewicht?

Es gibt keine speziellen Hinweise für Patienten mit einem bestimmten Körpergewicht (Übergewicht oder einfach viel Muskelmasse). Das Körpergewicht spielt überhaupt keine Rolle bei der Verordnung des Potenzmittels Sildenafil. Allerdings wird das Übergewicht nicht außer Acht gelassen, weil es eine der Ursachen für Erektionsstörungen ist.

Wenn der Mann Übergewicht hat, und die Wirkung von Sildenafil ausbleibt, kann die erektile Dysfunktion eine seriöse Ursache haben. Das könnten zum Beispiel Diabetes mellitus, Bluthochdruck, hohe Cholesterin-Werte oder Durchblutungsstörungen sein.

Innherhalb von 24 Stunden darf nur eine Sildenafil-Tablette unabhängig von der verschriebenen Wirkstärke oder dem Körpergewicht nur einmal eingenommen werden. Beim Übergewicht sind Atemnot, Herzprobleme oder Bluthochdruck keine Seltenheit. Da ist die Anwendung der Potenzmittel nicht erwünscht. Da muss man aber eine Wahl treffen: Entweder aktiver und bewegter Sex oder das Leben mit Übergewicht.

Wer darf 50 mg Sildenafil einnehmen?

50mg sind die am häufigsten verschriebene Dosis. Ihr Arzt kann es Ihnen empfehlen, insbesondere wenn Sie Sildenafil zum ersten Mal überhaupt einnehmen. Die Mehrheit aller Männer finden diese Wirkstärke bei der Behandlung ausreichend, um bessere sexuelle Erfahrungen zu machen.

Wer darf 100 mg Sildenafil nehmen?

100mg sind die empfohlene Höchstdosis von Sildenafil. Man soll nicht mehr als 100mg Sildenafil täglich einnehmen. 100 mg eignen sich für Männer, für die geringere Wirkstärken nicht ausreichend sind, um eine für die Einführung des Penis in die Scheide harte Erektion zu bekommen. Am Anfang soll man 50mg ausprobieren und erst dann zu 100mg greifen, wenn man die Wirkung nicht ausreichend findet. Bevor man die Dosis verändert, soll man obligatorisch mit einem Arzt sprechen.

Für wen sind 25mg Sildenafil geeignet?

25mg Sildenafil sind die geringste erhältliche Dosis. Unter 25 mg zeigt Sildenafil keine potenzsteigernde Wirkung beim Mann. Man kann sich 25 mg verschreiben lassen, wenn man mit bestimmten Medikamenten behandelt wird, zum Beispiel Alphablocker, HIV-Medikamente oder blutdrucksenkende Präparate. Die Anwendung von Alphablockern und Sildenafil zusammen erhöht das Risiko für solche Nebenwirkungen wie ein plötzlicher Blutdruckabfall oder Schwindel. In diesem Fall wäre nur die geringste Wirkstärke optimal.

Kann ich die Dosierung von Sildenafil erhöhen, wenn die jeweilige nicht wirkt?

Finden Sie die verschriebene Dosis zu schwach, bitten Sie Ihren Arzt darum, Sildenafil Dosierung zu erhöhen, wenn es möglich ist. Haben Sie keine Erkrankungen und nehmen keine anderen Medikamente ein oder haben keine weiteren Gegenanzeigen, ist es gut möglich, dass Sie 50 mg oder 100 mg verschrieben bekommen. Allerdings sollen Sie zuerst Ihren Arzt fragen. Finden Sie die verordnete Dosis zu hoch, ist es möglich, sie zu verringern, um zu sehen, ob eine geringere Dosis für Sie ausreichend wäre.

Für wenn ist Sildenafil in der Dosierung 75mg geeigent?

Vertragen Sie 100mg wegen Nebenwirkungen schlecht oder ist die Wirkung von 50mg Sildenafil nicht ausreichend, ist es sinnvoll, sich für 75mg Sildenafil zu entscheiden. Original und Generika von Pfizer sind in solcher Wirkstärke nicht erhältlich. Viele Generika-Hersteller bieten Sildenafil in dieser Wirkstärke an. Das sind zum Beispiel Sildenafil Ratiopharm 75mg, Sildehexal 75mg, Sildenafil AbZ usw. Die Dosierung 75 mg könnte die einzige optimale Behandlungsoption für viele Patienten sein. Zudem hat diese Dosierung mehr Möglichkeiten der Anpassung. Entsprechend der Verträglichkeit und Wirksamkeit kann sie entweder auf 100mg erhöht oder auf 50mg oder 25mg verringert werden.

Wie oft kann Sildenafil eingenommen werden?

Sie sollen Sildenafil nicht häufiger als einmal täglich einnehmen. Wurden Ihnen 50mg verschrieben, sollen Sie keinesfalls 25mg morgens und 25mg abends anwenden. Für die Häufigkeit der Einnahme spielt die Wirkstärke keine Rolle. Haben Sie Sex zweimal oder häufiger pro Woche, könnte eine andere Therapie-Option für Sie besser geeignet sein, zum Beispiel Tadalafil 2,5mg oder 5mg für die tägliche Einnahme.

In welcher Dosierung wird Sildenafil bei pulmonaler Hypertonie (PAH) verwendet?

In diesem Fall sollen nicht 100mg eingesetzt werden, sondern 25mg dreimal täglich. Jede Einnahme erfolgt mit 7-8 Stunden Abstand.

Im Fall einer guten Verträglichkeit kann die Einzeildosis auf 50mg erhöht werden. Dabei soll die Tagesdosis ohne spezielle Hinweise des Arztes 100mg nicht übersteigen.

Ist eine Überdosis gefährlich?

Ist die empfohlene maximale Sildenafil Dosierung übertroffen, erhöhen sich die Häufigkeit und die Ausgeprägtheit der Nebenwirkungen. Bei einer Überdosis werden folgende negative Symptome beobachtet:

  • eine erhöhte Körpertemperatur;
  • Schwindel;
  • ein plötzlicher Abfall des arteriellen Blutdruckes;
  • Verdauungsstörungen;
  • eine verstopfte Nase;
  • Hitzewallungen;
  • Kopfschmerzen;
  • eine vorübergehende Sehschwäche.

Je mehr die Dosierung von Sildenafil übertroffen wird, desto ausgeprägter sind die beschriebenen Symptome. Zur Behebung der negativen Symptome wegen einer Überdosis wird eine symptomatische Therapie eingesetzt.